Fasnachtsmesse ref. Kirche, 8. Februar 2015

>>   weitere Impressionen

Zum fünften Mal fand bei der reformierten Kirchgemeinde eine Fasnachtsmesse statt. Nach dem feierlichen Einzug des Zunftmeisterpaares Daniel uns Simone Marty mit Gefolge wurde der Fasnachtsgottesdienst eröffnet.

Pfarrer Jan Reintjes stellte die Akteure der Fröschenzunft vor. Für den fasnächtlich-musikalischen Rahmen war die Luzerner Kleinformation Äxgüsi engagiert und mit viel Herz und Enthusiasmus dabei. Der Zunftmeister erklärte sein Motto „Ab uf d’Gass, d’Fasnacht macht Spass" und ermunterte die Besucher etwas Lustiges aus dem Keller oder Estrich anzuziehen und zusammen mit vielen andern an die Strassenfasnacht zu gehen. In seiner Ansprache wertschätzte er die Arbeit der Menschen, die in ihrer Freizeit sich für das soziale Gemeinwohl engagieren. In der von Geld und Leistung regierten Welt dürfen die zwischenmenschlichen Kontakte nicht vernachlässigt werden. Die Fasnacht biete eine tolle Gelegenheit genau dies zu pflegen und sich aus all den vorgegebenen Normen vom Alltag zu verabschieden. Das Hemd am Ende des Lebens habe ja keine Säcke, was wir mitnehmen können seien die innern Werte, vorallem die Erinnerungen der positiven Kontakte zu unseren Mitmenschen.

 

Pfarrer Jan Reintjes trug seine Predigt wie immer in Versform, mit geschliffenem Reim, als sogenannte Büttenrede vor. Er wusste doch so vieles aus der Politik und der Gemeinde aufzugreifen und es gelang ihm auch den Spagat zum tiefgründigen Wort der Sonntagspredigt. Auch der Globi (Roli Kilgus) meldete sich zu Wort und las Reime aus dem "Globibuch" vor. Die Äxgüsi spielten zwischendurch ihren begeisternden Sound und die Gottesdienstbesucher würdigten dies mit rhythmischem Klatschen und spontanem Applaus. Im Anschluss gab es einen Apéro mit Wein spendiert vom Zunftmeister und Bier und Gulasch offeriert von der reformierten Kirchgemeinde. Die Äxgüsi gaben ein Konzert und die Gäste tanzten eifrig mit. Herzlichen Dank für die Organisation und die tolle Gastfreundschaft.