Schmutziger Donnerstag, 4. Februar 2016

Danach gab es ein feines Zmorge-Buffet mit allem drum und dran. Es erschienen weitere lustige Sujets. So auch das Gericht zum Schutze der Tiere. Die eine oder anderer Persönlichkeit wurde mit Handschellen zur Verurteilung geführt, dies unter tösenden Beirufen der grossen Fasnachtsschar. Nach neun Uhr dislozierte der Zunftmeister mit Gefolge zusammen mit der Katzenmusik in das Restaurant Sonnegg zur Beizenfasnacht. Viele Maskierte fand sich im Sonnegg ein und trieben so ihren Schabernack.

 

Um zehn Uhr wurde der rüüdige Frosch erkoren. Alle waren gespannt. Herzliche Gratulation an Romy und Roli Kilgus-Stiefenhofer, welche aus den Händen des Zunftmeisters die Anerkennung des rüüdigen Frosches 2016 erhielten. Zum zweiten Mal wurde die Auszeichnung einer Kleingruppe übergeben. Romy und Roli sind seit Jahren als originelle Sujet unterwegs und zwar an jedem Anlass wieder passend verkleidet. Insbesondere an den Bescherungen bei den Seniorinnen und Senioren sind sie seit Jahren mit originellen Sujets aktiv und verbreiten so viel fasnächtliche Lebensfreude.

 

Gemeindeammann HansPeter Hürlimann, ebenfalls ein rüüdiger Fasnächtler, konnte aus den Händen des Zunftmeisters die Grossplakette leider noch nicht entgegen nehmen, unter dem Vorwand, die Gemeinde bekommen je nach Grösse des Steuerrabattes ein entsprechendes Exemplar. Im Gegenzug übergab er dem Zunftmeister den Schlüssel des Gemeindehauses, als Zeichen, dass nun Zunftmeister Heiri Scherer während den rüüdigen Fasnachtstage der höchste Megger ist. Dieser Schlüssel sehe zwar gut aus, passe aber zu keinem Schloss, da der Passepartout des Gemeindeammans bei der REAL entsorgt wurde.

 

Zum Zmittag gab es ein feine Corden Bleues oder Fleisch vom Grill. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich. Diese gemütlichen Stunden im Sonnegg habe alle Megger Fasnächtlerinnen und Fasnächtler sichtlich genossen.

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Tagwache war um sieben Uhr beim Zunftmeisterpaar Heiri und Kathrin Scherer im Eiholz.  Die Megger Guggenmusigen Glögglifrösch und Cocoschüttler umrahmten mit kakaphonischen Klängen die bunte und grosse Fasnächtlerschar. Eine Überraschung war die ad hoc Katzenmusik mit rund 20 musizierenden Fasnächtlern.